Die Altstadt von Nessebar liegt auf einer felsigen, rund 25 ha großen Halbinsel an der Nordseite der Bucht von Burgas und ist seit 1983 UNESCO-Welterbe. Eine etwa 350 m lange Landenge mit Windmühle verbindet sie mit dem Festland. Aus der griechischen Kolonie Mesembria wurde später eine bedeutende byzantinische und bulgarische Stadt; aus dem Mittelalter sind zehn Kirchen erhalten, darunter die Christus-Pantokrator-Kirche, die Johannes-Aleiturgetos-Kirche und die Alte Metropolie. Dazu kommen Reste der byzantinischen Stadtmauer, typische Holzhäuser im Schwarzmeerstil und ein Archäologisches Museum. Die Anfahrt erfolgt über die I-9 (E87) Burgas–Warna, die im Sommer oft stark befahren ist; nördlich quert sie das Emine-Gebirge über den Primorski-Pass. Die Altstadt selbst ist eng und für Fahrzeuge weitgehend gesperrt, Parkplätze gibt es an der Landenge. In der Nähe liegen Sonnenstrand, Sweti Wlas, Pomorie und Kap Emine.