Die Burg von Berat thront auf einem Felshügel fast 200 m über der Altstadt und dem Fluss Osum und ist bis heute bewohnt. Innerhalb des fast 10 ha großen Mauerrings, dessen Ursprünge in Antike und byzantinische Zeit zurückreichen, liegen Wohnhäuser, Gassen und mehrere byzantinische Kirchen, darunter die Marienkathedrale mit dem Ikonenmuseum Onufri. Zusammen mit der Altstadt gehört die Burg zum UNESCO-Welterbe „Historische Zentren von Berat und Gjirokastra“; vom Hügel bietet sich ein weiter Blick über die „Stadt der tausend Fenster“ und das Tomorr-Gebirge. Die Zufahrt zum Haupttor ist rund 1 km lang, steil, eng und mit Kopfsteinpflaster belegt – mit schwerem Motorrad ist Vorsicht geboten; vor dem Tor kann geparkt werden. Der Eintritt ist gering und nur bar zu zahlen. Von Berat lohnt ein Abstecher in die Osum-Schlucht südöstlich der Stadt.