Die Burgruine Devín (deutsch Theben) thront auf einem Felsen (212 m ü. M.) über dem Zusammenfluss von March und Donau, direkt an der Grenze zu Österreich und am Fuß der Devínska Kobyla (Thebener Kogel). Der Platz war schon in der Jungsteinzeit besiedelt, Kelten und Römer befestigten ihn, und 864 wird die Burg als „Dowina“ in den Fuldaer Annalen erwähnt. Die steinerne Anlage stammt aus dem 13. Jahrhundert; 1809 sprengten napoleonische Truppen die Festung. Seit 1961 ist die Ruine Nationaldenkmal und wird als Freilichtmuseum des Stadtmuseums Bratislava betrieben. Bekanntestes Fotomotiv ist der kleine Wachturm („Jungfernturm“) auf einem freistehenden Felsen. Geöffnet ist dienstags bis sonntags, die Öffnungszeiten wechseln saisonal; Eintritt wird erhoben. Die Anfahrt erfolgt über den Stadtteil Devín westlich des Zentrums von Bratislava, entlang der Donau; als Ausflug lässt sich die Burg gut mit einer Runde durch die Kleinen Karpaten oder über die Grenze ins Marchfeld verbinden.