Die Burg Trakošćan thront auf einem bewaldeten Hügel im Hrvatsko Zagorje im Norden Kroatiens, unweit der slowenischen Grenze und westlich von Varaždin. Ursprünglich im 13. Jahrhundert als kleine Wachburg an der Straße von Ptuj ins Bednja-Tal entstanden, gehörte sie ab 1584 bis 1944 der Familie Drašković. Ihr heutiges romantisches Erscheinungsbild erhielt sie bei einem neugotischen Umbau zwischen 1840 und 1862; unterhalb der Burg wurde das Tal durch einen Damm zu einem See aufgestaut. Seit 1953 ist die Burg ein Museum mit ständigen Sammlungen, dazu gehört ein Waldpark rund um den See. Für Motorradfahrer ist Trakošćan ein beliebtes Ziel auf Touren durch das hügelige, kurvenreiche Zagorje und lässt sich gut mit Varaždin, Lepoglava oder einem Abstecher ins benachbarte Slowenien verbinden. Vom Parkplatz am Seeufer geht es zu Fuß ein kurzes Stück hinauf zur Burg. Öffnungszeiten und Eintrittspreise veröffentlicht das Museum auf seiner Website.