Die Holtavörðuheiði ist eine moorige, seenreiche Hochebene im Westen Islands, über die der Hringvegur (Route 1) vom Norðurárdalur im Borgarfjörður nach Norden zum Hrútafjörður führt. Zusammen mit Vatnsskarð und Öxnadalsheiði gehört sie zu den großen Heideübergängen auf der Hauptverbindung zwischen Reykjavík und Akureyri. Der höchste Punkt der Straße liegt auf 407 m.
Die Strecke ist durchgehend asphaltiert und gut ausgebaut; sie ist weniger kurvig als schwungvoll und bietet weite Ausblicke über Seen und Moore bis zur Bergkette der Tröllakirkja, bei klarem Wetter auch bis zum Langjökull. Da hier der Fernverkehr Richtung Norden rollt, ist mit Lkw und Wohnmobilen zu rechnen.
Auf der offenen Hochfläche sind Seitenwind, Nebel und rasch wechselndes Wetter auch im Sommer üblich. Im Winter wird die Holtavörðuheiði bei Sturm und Schneefall immer wieder kurzfristig gesperrt – vor der Fahrt den aktuellen Straßenzustand prüfen (umferdin.is). Am Nordende liegt die Raststation Staðarskáli am Hrútafjörður.