Das Kloster Batschkowo am Nordrand der Rhodopen ist das zweitgrößte Kloster Bulgariens und gilt neben dem Rila-Kloster als eines der bedeutendsten Wallfahrtsziele Südosteuropas. Gegründet wurde es 1083 vom byzantinischen Feldherrn Gregor Pakourianos und seinem Bruder Abas. Sehenswert sind die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt von 1604 mit der verehrten Ikone der dreihändigen Gottesmutter, das Refektorium mit Fresken und langem Marmortisch sowie das Beinhaus mit Wandmalereien aus dem 12. bis 19. Jahrhundert.
Das Kloster liegt rund 30 km südlich von Plowdiw und etwa 8 km hinter Asenowgrad im bewaldeten Tal der Tschaja an der Straße II-86 Richtung Smoljan und Pamporowo. Diese Strecke durch die Rhodopen ist bei Motorradfahrern wegen ihrer langen Kurvenpassagen entlang der Schlucht beliebt. Am Kloster gibt es Parkplätze und Verkaufsstände; der Zugang zum Klosterhof ist frei. In der Nähe lohnen die Burg Asen oberhalb von Asenowgrad sowie die Wunderbrücken und die Trigrad-Schlucht weiter südlich in den Rhodopen.