Das auch Resava genannte Kloster wurde 1406/07 bis 1418 von Despot Stefan Lazarević gestiftet und ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler des serbischen Mittelalters. Die Klosterkirche wird von einer mächtigen Festungsmauer mit elf Türmen von jeweils rund 12 m Höhe umschlossen; der größte ist der quadratische Despotenturm, ein Bergfried mit etwa 14,5 m Seitenlänge. Von den ursprünglich rund 2.000 m² Fresken ist etwa ein Drittel erhalten, darunter die bekannten Kriegerheiligen und ein Stifterbild des Despoten. Im Kloster wirkte die Schreibschule von Resava, deren Abschriften die orthodoxe Schriftkultur weit über Serbien hinaus prägten. Manasija liegt rund 2 km nordwestlich von Despotovac und etwa 30 km von der Autobahn Belgrad–Niš entfernt; die Zufahrt ist asphaltiert. Lohnend als Kombination mit der Resava-Höhle und dem Wasserfall Veliki buk bei Lisine.