Das serbisch-orthodoxe Kloster Ostrog klebt hoch über der Bjelopavlići-Ebene in der fast senkrechten Felswand der Ostroška greda, etwa 15 km von Danilovgrad in Richtung Nikšić. Gegründet wurde es im 17. Jahrhundert vom heiligen Basilius von Ostrog, dessen Reliquien hier aufbewahrt werden; es zählt zu den meistbesuchten Pilgerstätten der serbisch-orthodoxen Kirche. Die Anlage besteht aus dem unteren Kloster und dem spektakulär in den Fels gebauten oberen Kloster. Von der Hauptstraße Podgorica–Nikšić zweigt die schmale, asphaltierte Regionalstraße R-23 ab, die sich in engen Serpentinen den Hang hinaufwindet – teils einspurig, mit wenig Platz für Gegenverkehr und an Wochenenden und Feiertagen mit vielen Reisebussen und Pilgern. Mit dem Motorrad kommt man bis zu den Parkplätzen nahe dem oberen Kloster; vom unteren Kloster führt zudem ein rund 3 km langer Fußweg hinauf. Der Blick über die Zeta-Ebene ist eindrucksvoll. Als Pilgerort ist angemessene Kleidung (bedeckte Schultern und Knie) erwünscht.