Das serbisch-orthodoxe Kloster Sopoćani liegt auf rund 750 m Höhe in bewaldetem Bergland nahe der Quelle der Raška, etwa 15–16 km westlich von Novi Pazar. König Stefan Uroš I. ließ die Dreifaltigkeitskirche um 1260 im Stil der Raška-Schule als seine Grablege errichten; sein Marmorsarkophag ist erhalten. Berühmt sind die Fresken, die als Höhepunkt der europäischen Malerei des 13. Jahrhunderts gelten, allen voran die große „Entschlafung Mariens“ an der Westwand. Nach Zerstörungen in den österreichisch-türkischen Kriegen wurde das Kloster 1689 aufgegeben und stand lange als Ruine, ehe es ab 1926 restauriert wurde. Seit 1979 gehört es zusammen mit Stari Ras zum UNESCO-Welterbe. Die Anfahrt von Novi Pazar erfolgt über eine schmale, asphaltierte Nebenstraße durch das Raška-Tal; die Region eignet sich gut für Touren Richtung Pešter-Hochebene, Kopaonik oder Studenica.