Die Mangartstraße in den Julischen Alpen gilt als höchstgelegene Straße Sloweniens. Sie zweigt etwa 2 km östlich des Predilpasses von der Passstraße zwischen Bovec und Tarvisio ab und führt auf rund 12 km Länge mit etwa 980 Höhenmetern Anstieg und 17 Kehren hinauf unter den Mangartsattel (2.055 m) an der italienischen Grenze. Erbaut wurde sie 1938 von italienischen Soldaten als Militärstraße; sie ist asphaltiert, aber schmal und führt durch fünf kurze, unbeleuchtete Felstunnel. Die Ausblicke auf die Julischen Alpen und hinunter ins Koritnica-Tal gehören zu den eindrucksvollsten Sloweniens. Für die Auffahrt wird eine Umweltgebühr erhoben (bar), und die Zahl gleichzeitig zugelassener Fahrzeuge einschließlich Motorrädern ist per Schranke begrenzt. Nach einem Felssturz ist der oberste Abschnitt bis zum Sattel für Fahrzeuge gesperrt; befahrbar ist die Straße derzeit bis zu einem Parkplatz kurz hinter dem Abzweig zur Mangarthütte, von dort geht es zu Fuß weiter. Geöffnet ist sie je nach Schneelage etwa von Spätfrühling bis Herbst, im Winter ist sie gesperrt. Gut kombinierbar mit dem Predilpass, dem Vršičpass und dem Soča-Tal.