Motovun ist ein mittelalterliches Bergstädtchen im Norden Istriens, das auf einem steilen, freistehenden Hügel rund 277 m über dem Tal der Mirna thront. Der historische Ortskern ist vollständig von zwei Mauerringen aus dem 14. sowie dem 16. und 17. Jahrhundert umgeben; auf dem Mauerumgang lässt sich der Ort umrunden, mit weitem Blick über das Mirnatal und das istrische Hügelland. Sehenswert sind der Hauptplatz mit der St.-Stephanskirche und ihrem freistehenden Glockenturm, der Podestà-Palast, die Stadttore und der Brunnen von 1330. Unterhalb im Tal liegt der Motovuner Wald, bekannt als Fundgebiet des Weißen Trüffels; an den Hängen wächst der Teran-Wein. Für Motorradfahrer ist Motovun ein klassischer Stopp auf einer Istrien-Runde: Die Zufahrtsstraße schlängelt sich in Kurven den Hügel hinauf, oben ist die Altstadt weitgehend verkehrsfrei, geparkt wird unterhalb des Ortskerns. Die Nebenstraßen zu den Nachbarorten wie Grožnjan, Oprtalj, Buzet und Pazin sind schmal, kurvig und landschaftlich reizvoll. Im Hochsommer, besonders während des Motovun Film Festivals, ist der Ort sehr voll.