Der Skógafoss ist einer der bekanntesten Wasserfälle Islands: Der Fluss Skógá stürzt hier auf einer Breite von rund 25 m etwa 60 m über eine ehemalige Steilküste unterhalb des Eyjafjallajökull in die Tiefe. Er liegt beim Ort Skógar direkt an der Ringstraße (Hringvegur 1) im Süden der Insel und ist über eine kurze, asphaltierte Stichstraße mit großem Parkplatz erreichbar. Vom Parkplatz geht man nur wenige Minuten bis an den Fuß des Falls; über eine lange Treppe an der Ostseite gelangt man zu einer Aussichtsplattform oberhalb der Kante. Dort beginnt auch der bekannte Wanderweg über den Fimmvörðuháls-Pass nach Þórsmörk. Die Anfahrt ist ganzjährig möglich, im Winter muss auf der Ringstraße mit Glätte und Sturm gerechnet werden. Für Motorradfahrer ist der Skógafoss ein klassischer Stopp auf der Südküstenroute, zusammen mit dem rund 30 km westlich gelegenen Seljalandsfoss und dem Strand von Vík. In Skógar gibt es ein Freilichtmuseum, Unterkünfte und einen Campingplatz.