Die Trollhättan-Fälle sind eine Folge von Wasserfällen und Stromschnellen im Göta älv mitten in der Stadt Trollhättan, auf denen der Fluss rund 32 Meter Höhe verliert. Seit dem Bau der Wasserkraftwerke Olidan und Håjum ist das alte Flussbett die meiste Zeit fast trocken und gibt eine eindrucksvolle Felsschlucht frei. Zu besonderen Anlässen wird das Wasser wieder durch das natürliche Bett geleitet, vor allem bei den „Fallens dagar“ im Juli; dann stürzen bis zu 300 Kubikmeter pro Sekunde durch die Schlucht. Rund um die Fälle liegen Aussichtspunkte, Fußgängerbrücken, das historische Kraftwerk Olidan und die Schleusentreppen des Trollhätte-Kanals mit den Resten älterer Schleusenanlagen. Trollhättan liegt an der E45 zwischen Göteborg und dem Vänern; Parkplätze gibt es im Bereich Älvrummet/Innovatum. Ein Abstecher bietet sich auf einer Tour entlang des Göta älv oder zum Schloss Läckö am Vänern an.