Ausflugsziel

Wolfsschanze (Wilczy Szaniec)

Polen, Woiwodschaft Ermland-Masuren (Powiat kętrzyński), Gierłoż

Beschreibung

Die Ruinen des ehemaligen Führerhauptquartiers Wolfsschanze liegen in einem Waldgebiet bei Gierłoż, wenige Kilometer östlich von Kętrzyn (Rastenburg) im nördlichen Masuren. Die Organisation Todt errichtete hier ab 1940 rund 100 Bauten, darunter zahlreiche massive Bunker. Am 20. Juli 1944 verübte Claus Schenk Graf von Stauffenberg in der Anlage das Sprengstoffattentat auf Hitler. Beim Anrücken der Roten Armee im Januar 1945 sprengte die Wehrmacht die Gebäude, die gesprengten Betonblöcke liegen bis heute im Wald. Seit 1959 ist das Gelände für Besucher zugänglich und zieht jährlich rund 200.000 Menschen an; Parkplätze befinden sich am Eingang, der Rundgang erfolgt zu Fuß. Für Motorradfahrer lässt sich der Besuch gut mit einer Tour durch die Masurische Seenplatte verbinden, die Straßen der Region sind überwiegend flach, kurvig und führen durch Wälder und an Seen entlang, etwa nach Giżycko oder Mikołajki.

Anfahrt

Gierłoż
Woiwodschaft Ermland-Masuren (Powiat kętrzyński)
Polen
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54.079444, 21.493611

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